Das Ende des Kampfes – das Ja zu dir!

So oft denke ich mir, dass es doch so schön wäre, so zu sein wie du. Ja. Du. Du bist sicher für irgendjemanden schöner als ich. Du bist für jemanden intelligenter als ich. Du hast einen perfekten Mund. Deine Nase ist genau richtig. Dein Teint strahlt das ganze Jahr über. Du hast wunderschöne Augen. Dein Lächeln reißt die Welt mit. Dein durchdringender Blick erweicht alle. Deine Zielstrebigkeit ist bewundernswert. Deine Logik bestechend. Du bleibst an den Dingen dran. Dein Haare, wie gern hätte ich deine Haare… Dein Gang ist aufrecht, stolz und trotzdem weich. Du bewegst dich viel anmutiger. Du kannst soviel besser tanzen. Deine Figur ist zum Dahinschmelzen. Dein Geruch einfach betörend.


Ja… und wenn ich dann so gerne wäre wie du – dann macht mich das neidisch. Es macht mich unzufrieden. Ich fühl mich falsch. Ich kann aber nicht alles ändern. Ich bin machtlos. Ich bin ein Opfer. Sieh dir doch mein Leben an? Du hast alles, und ich… was habe ich schon.


Ja… und dann begreife ich. Das was du für mich bist, das bin ich auch für jemanden. Vielleicht für eine Person. Die mich ansieht, ob von Nahe oder Ferne. Und sich genau so fühlt.


Warum bin ich dann nicht einfach ich. Und du bist du. Und jede*r ist wie sie/er ist. Und ich sage danke. Dafür was ich bin und was ich habe. Und übernehme Verantwortung. Ich kann meine Gedanken ändern. Ich bestimme auf was ich mich fokussiere.


Ich gebe den Kampf gegen mich auf – und schließe Frieden mit mir. Ich sage JA! zu allem was ist. Auch wenn mir nicht alles immer gefällt. So ist es doch da, ob ich dagegen kämpfe oder es annehme – bleibt mir überlassen. Ja! Ich bin gern wer ich bin. Ich finde es schön ich zu sein. Danke!


Unseren schlechten Eigenschaften gegenüber gibt es nur ewigen Kampf oder schimpflichen Frieden. Marie von Ebner-Eschenbach


Foto von Misha Voguel von Pexels


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